Wasserfußabdruck
Der Wasserfußabdruck ist eine Methode, um das Wasser zu messen, das in unseren Produkten steckt. Er basiert auf dem Konzept des virtuellen Wassers, das wir uns zuvor angeschaut haben. Mit dem Wasserfußabdruck können wir sehen, wie unser Konsum das Wasser in den Lieferketten beeinflusst. Im Allgemeinen lässt sich der Wasserfußabdruck in drei Arten von Wasser unterteilen, die bei der Herstellung von Waren verwendet werden:[1]
- Blauer Wasserfußabdruck:
Das ist das Wasser, das aus sogenannten blauen Wasserressourcen stammt - Oberflächengewässer, wie Flüsse und Seen, und Grundwasser.
Consumption of blue water resources – surface and groundwater – along the supply chain of a product - Grüner Wasserfußabdruck
Das beschreibt die Menge an grünen Wasserressourcen in Form von Regenwasser, das aufgefangen und für die Herstellung verwendet wird. - Grauer Wasserfußabdruck
Dieser Fußabdruck zeigt, wie viel Wasser gebraucht wird, um schädliche Stoffe im Wasser zu verdünnen, damit es wieder sauber und nutzbar ist.
Das Problem mit dem Wasserfußabdruck: Der Wasserfußabdruck zeigt, wie viel Wasser für eine Ware genutzt wird, aber er zeigt nicht genau, welche Folgen die Produktion z.B. eines T-Shirts, in einer bestimmten Region hat. Ein niedriger Wasserfußabdruck kann in einer Region, in der Wasser knapp ist, größere Probleme verursachen als ein hoher Wasserfußabdruck in einer Region, in der es viel und oft regnet.
Sources
- Aldaya, M. M., Chapagain, A., Hoekstra, A. Y., & Mekonnen, M. (2011). The Water Footprint Assessment Manual: Setting the Global Standard. Earthscan
- ISO. (2014). Environmental Management — Water footprint — Principles, requirements and guidance. International Organization for Standardization, Ed.